Vergleicht man Studien, die nur auf Spontanmeldungen basieren, mit solchen, welche auf eine systematische Befragung abstellen, resultiert ein Unterschied von bis zu 60 % was die festgestellte Häufigkeit sexueller Nebenwirkungen betrifft.und geht einer Fluoxetin-Studie zufolge mit einer Erhöhung der penilen Empfindungsschwelle einher.

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Etwas sollte im Zusammenhang mit Studien noch beachtet werden: Klinische Studien decken nur selten bleibende Nebenwirkungen auf.

Dies könnte daran liegen, dass solche Untersuchungen normalerweise bereits während der Behandlung beendet werden, was die Gefahr von Verzerrungen in sich birgt.

Some patients also reported that the depression remained in full remission, but the sexual function disorder persisted.“ „Neuere Belege (…) deuten darauf hin, dass die sexuelle Funktionsstörung bei einigen Individuen auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben könnte.

Bei Lareb sind 19 Berichte über anhaltende sexuelle Funktionsstörungen nach SSRI-Gebrauch eingegangen.

Der niederländische Neuropsychiater und Sexualforscher Marcel Waldinger berichtete 2014 über einen Patienten, den er mit PSSD diagnostizierte und mit einer Low-Level-Lasertherapie zu behandeln versuchte.

2015 wurde im Journal of Clinical Psychopharmacology eine auf einer Online-Umfrage basierenden Studie veröffentlicht, die 183 mögliche PSSD Fälle nach festgelegten Kriterien ergab, inklusive 23 hochwahrscheinlichen.

Die Autoren der Studie schlussfolgerten, dass dieser Effekt wahrscheinlich ursächlich für die verzögerte Ejakulation ist. genitale Taubheit wird von Bahrick als eine charakteristische Nebenwirkung von SSRIs während der Einnahme vermutet, obwohl neben der oben erwähnten Studie zur penilen Empfindungsschwelle nur wenige Studien diese Nebenwirkung bislang erwähnen.

Dabei kommen die von Bahrick erwähnten Studien zu dem Ergebnis, dass SSRIs diese Nebenwirkung während der Behandlungszeit tatsächlich verursachen können; schon innerhalb der ersten Tage.

Wenngleich Veränderungen des sexuellen Verlangens, der sexuellen Leistungsfähigkeit sowie der sexuellen Befriedigung oftmals als Manifestation einer psychischen Erkrankung auftreten, legen die Berichte nahe, dass diese ebenso Folge einer Behandlung mit SSRI sein könnten.

Die Symptome entstanden zeitnah nach dem Ansetzen der Medikation und einige Patienten wiesen ausdrücklich darauf hin, dass vor dem Ansetzen der SSRI keine Probleme in der Beziehung oder Störungen der Sexualfunktion bestanden hatten.

Jedenfalls ist PSSD weniger bekannt und schlechter erforscht.